Zum 7. Mal "Zeitreise"
Mittwoch, dem 27. Juli bis Sonntag, den 1. Juli 2018
täglich von 9 bis 20 Uhr,
am 1. Juli von 9 bis 17 Uhr

Schuld(en) und ihre Beseitigung

Von Adam und Eva bis heute

Station 1: Die Versuchungen der Macht 

Ahab, ca. 871 bis 852 v. Chr., König von Israel und der Weinberg Naboths

Station 2: Schuld in der Bibel

Jesus verglich moralische Schuld mit Geldschulden

Im Kirchraum werden wichtige biblische Texte zu diesem Themenbereich vorgestellt und gezeigt, was sich durch das Verständnis seines Todes verändert hat. 

   Station 3: Christen und Krieg:
  
Kreuzzüge 

   -  1. Weltkrieg

  Station 4: Die faszinierende Suche nach dem Schuldigen
 
Gesetze machen Schuldigen

   - Die Inquisition

Station 5: Wer wird bestraft?

       - Hexenprozesse damals und heute

       -  Denunziation Verurteilung

    -  Die Wormser Prozesse von 1993 bis 1997

Vorträge abends um 18 Uhr zum Thema:
Mittwoch, 27.6.18:
Dr. phil. Dr. med. Gabriele Stotz-Ingenlath, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie:
mad or bad“ - Krank oder kriminell

 

Donnerstag, 28.6. 2018:

Erhard Wurst, Gefängnisseelsorger in der JVA Tegel und JVA Moabit

 

Freitag, 29.6.2018:

Sonnabend, 30.6.2018

 

 

Gottesdienst zum Thema zusammen mit der Gemeinde der kirche43 am 1. Juli 2018 um 10.30 Uhr


Zum 6. Mal hatten wir  alle Altersgruppen,  besonders aber Schulkinder zu einer Zeitreise 3000 Jahre tief in die Geschichte eingeladen.

133 Erwachsene und 21 Kinder haben in diesen 5 Tagen unseren 12 m langen Zeittunnel betreten und sich am Eingang mit ihrem Alter regestriert.  Unsere Abendveranstaltungen und den besonderen Gottesdienst mit dem König David haben insgesamt ca. 185 Menschen besucht. Wir danken allen Mitwirkenden, den Referenten , Musikern, dem Ehepaar Degen und Frau Theremin, die extra aus der Nähe von München nach Berlin kam, um beim Vortrag über Franz Theremin dabei zu sein.  Für alle, die dabei waren, sind es berührende Begegnungen gewesen. Wir haben viel Neues und Interessantes erfahren. Und nicht zuletzt wurde uns Mut gemacht, dass das Urteil von Zeitgenossen oder auch Späteren über einen Menschen immer wieder auch revidiert werden kann und dass auch das Vergessen eines Menschen nichts Endgültiges sein muss.

Im Jahr des 500jährigen Reformationsjubiläums stellen wir Menschen vor, die für die Nachwelt im Schatten von anderen Berühmteren standen und in der Nachwelt wenig Beachtung fanden, obwohl auch sie Bedeutendes geleistet haben.

So sah es aus, als alles aufgebaut war !

Station 1: Der

 Der König Saul ist uns nur bekannt, weil er in der Lebensgeschichte eines Berühmteren eine Rolle spielte, nämlich in der Biographie des Königs David von Israel.

Sauls Thron
Sauls Thron
Unser Kirchsaal wurde zur Burg Antonia als Station 2:
Station 2
Station 2: Jesus von Nazareth
Die Feuerstelle, an der Petrus sich wärmte
Die Feuerstelle, an der Petrus sich wärmte.
Der Richterstuhl des Statthaltes Pontius Pilatus
Der Richterstuhl des Statthaltes Pontius Pilatus

 

 

 

 

 

 

Station 3: Johannes Agricola
Station 3: Johannes Agricola
Dieser enge Freund und Mitarbeiter Luthers geriet mit diesem in Streit, floh nach Berlin und bekam hier eine angesehene Stellung als Hofprediger.
Die Wohnstube der Agricolas
Die Wohnstube der Agricolas
In der Mitte eine eine Schulbank und ein Blick in die Sprichwörtersammlung Agricolas.
Der Thron des Kurfürsten Joachim II.
Dies erinnert an den Kurfürsten Joachim II., den "Arbeitgeber" Agricolas seit 1540.

 

In diesem Raum können wir Paul Gerhardt's noch heute bekannten Lieder singen und über sein Leben erfahren. Der Altar  ist in lutherischer Weise gestaltet.

Daneben steht ein Altartisch, mit dem die reformierte Kirche  erklärt werden soll, ganz links befindet sich der Stuhl des Kurfürsten Friedrich Wilhelm, der 1664 ein Toleranzedikt erließ, das  die gegenseitigen Beschimpfungen der jeweils anderen Konfession unterbinden sollte.  Alle Pfarrer mußten es unterschreiben, wenn sie nicht entlassen werden wollte. Paul Gerhardt unterschrieb nicht und verlor seine Arbeit an der Nikolaikirche in Berlin.

 

Franz Theremin, wurde fast vergessen, da sein Zeitgenosse und Kollege Friedrich Schleiermacher wesentlich mehr von sich reden machte. Doch sein Buch über die Ethik des Redens "Die Beredsamkeit eine Tugend" von 1813 ist im Zeitalter von Werbung und Manipulation mehr denn je wichtig, zur Kenntnis genommen zu werden.

Auf dieser Station ist seine Frau anzutreffen, die Sie in ihrem Wohnzimmer empfängt.

Bei Theremins zu Hause

Daneben befindet sich ein Pult für einen Redner, um das Reden vor Publikum zu üben.

 Alle, die Sie hier antreffen,  waren auf die eine oder andere Weise Verlierer und doch sind sie unvergessen, wofür unsere Zeitreise ein Zeichen sein soll.

Im Anschluss an diese Zeitreise haben Sie Gelegenheit, sich in unserem Bibelgarten-Café  zu erholen und auch noch unseren von Kindern der Gemeinde gestalteten  Bibelgarten, anerkannt  als "IGA vor Ort" -  anzusehen.

 Dazu Vorträge und am 15. Juli ein Konzert:

 

Poster Köhn

 

Plakat Rolf-Dieter Degen

 

 

Aus unsererem Faltblatt zur Ankündigung der Zeitreise:

 

 


 

 Zur "Zeitreise" vom Mittwoch, dem 13. bis Sonntag, dem 17. Juni 2016 begrüßten wir mehr als 250 Interessierte, darunter 60 Kinder.

Wir danken den ehrenamtlichen und hauptamtlichen Helfern, die dies ermöglichten,
den Gemeindegliedern der Gemeinde der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten (aus unserem Haus) und der Musikschule Make Music für die Super-Zusammenarbeit

sowie den Referenten für die interessanten und warmherzigen Abendveranstaltungen (s.u.)!

 

 

Dies ist der Blick beim Verlassen des Zeittunnels auf den Zeitstrahl, der in Fußgröße die Jahre eines 100-Jährigen abbildet.
Anhand dieses Zeitstrahls haben wir über unser eigenes Leben nachgedacht. Wie viele Jahre liegen schon hinter uns und wie viele vor uns? Was war und was werden vermutlich noch erleben?

 

Dann sahen wir das Zelt von Abraham und Sarah und das ihrer Magd Hagar und hören von ihrem Problem, kein Kind zu haben.

 

Zelt Hagars

 

 

 

 

 

 

 

Am Brunnen 

 

Im Nebenraum befand sich die 2. Station: Der Rhythmus der Woche

Der Tempel von Jerusalem

in dem wir über dem 7. Tag der Woche als Ruhetag nach 6 Tagen Arbeit nachspürten.

 

 

 

 

 

 

 

 

In der Station 3 ging es um den Rhythmus des Tages.

Wir waren zu Gast bei Josef und Maria in Bethlehem, sahen seine Werkstatt, konnten mit beiden zusammen essen oder auch in ihrem Schlafraum ausruhen. - Josef hatte Träume, die ihm zur Flucht nach Ägypten motivierten. Was haben wir für Träume? Warum ist Schlafen wichtig?  Darüber haben wir miteinander geredet.

Bei Josef in der Werkstatt

Station 4: "Zeit, der Stoff aus dem das Leben ist" (Stefan Klein)

Wir sahen Lebensläufe von Menschen, die schon verstorben sind. Manche waren sehr jung, andere sehr alt.

Die Lebensläufe zeigen ihr Lebensalter und die wichtigsten Ereignisse ihres Lebens auf einem Zeitstrahl, der nach dem Prinzip gestaltet wurde, das das Leben immer schneller wird, je älter wir werden. Das heißt, dass die Jahre der Kindheit sehr lang sind und dann immer kürzer werden.

 

 

 

Auf der 5. Station  "My hertbeat" haben wir mit Hilfe von Musik unseren eigenen Rhythmus entdeckt.

Dann ging es nach draußen in den Hof und Garten. Dabei kamen wir an der Pflanzen- und Vogeluhr vorbei.

 

Außerdem erwartete die Kinder draußen die Arche.

und uns alle

Erfrischung bei Saft, Kaffee und Kuchen.

 Draußen im Garten

Das Kreuz, der Grabstein und der Kompost 

In der Nähe des Komposthaufens hatten wir auf der Wiese ein Kreuz aufgestellt und einen Grabstein liegen. Wir sprachen über das Sterben, das Wieder-zur Erde-Werden und unsere Hoffnung auf Auferstehung.

 

Hier sehen Sie unser Einladungsflyer:

 

Das Konzert am Sonnabend wurde leider abgesagt. Unsere Band ist eingesprungen und mit und für uns gesungen.

Singen am Sonnabend


 

**************************

Eine Zeitreise unternehmen dorthin,
wo die Zeit gemacht wird

Zeitreise

 vom Mittwoch, dem 8. Juli bis Sonnabend, den 11. Juli 2015

täglich von 9 bis 20 Uhr

Hier ist das Faltblatt - Innenseite - und - Vorderseite -

 

Zusätzlich zu den Begegnungen im Zeittunnel gab es


abends um 18 Uhr besondere thematische Angebote