Altar

Gottesdienste

Die Gottesdienste finden sonntags und feiertags
um 10.30 Uhr im Kirchsaal unseres Gemeindezentrums,
Schleusinger Str. 12, 12687 Berlin, statt.
Unter dem Button "Übersicht Gottesdienste" erfahren Sie den Prediger/ die Predigerin und weiteres zu den  Gottesdiensten.
 
Mit jungen Erwachsenen und Junggebliebenen
feiern wir seit Januar 2014
einmal im Monat
sonnabends um 16 Uhr einen Gottesdienst
in anderer Form.
Unter dem Button "Himmelsgarten" finden Sie mehr darüber.



Die Bestuhlung im Kirchsaal



Mit einem Faltblatt laden wir zum Besuch ein, erklären den Ablauf des Gottesdienstes und geben Hinweise zu seinem "Gebrauch":

Hier einiges aus unserem Faltblatt zum Gottesdienst:

„Mach die Tür auf,
sie ist nur angelehnt!“



Brauchen Sie ?
  • Vertrauen in die Zukunft
  • das Gefühl geliebt und gebraucht zu werden
  • Gemeinschaft mit anderen Menschen
  • ab und zu einen „Spiegel“, der ihnen vorgehalten wird



Suchen Sie ?
  • einen Ort, um Kraft zu tanken
  • die Möglichkeit, seelischen Ballast abzulegen
  • einen stillen Raum zum Gebet und zur Meditation
  • Orientierung anhand von Auslegung biblischer Texte



Haben Sie genug ?
  • von sozialer Kälte
  • von der Anonymität der Großstadt
  • von der Unruhe des Alltags
  • von „Geiz ist geil“ - Sprüchen
  • von der Shopping-Ideologie, als sei der Mensch nur zum Konsumieren da
  • von Manipulation

Sie wissen, dass Rituale im Leben hilfreich sind. Die Struktur der Woche besteht aus sechs Arbeitstagen und einem Tag zum Ausruhen, Nachdenken, Erholen und Feiern. Dadurch können wir mit unseren Kräften richtig haushalten und sie regenerieren.

Sie scheuen sich nicht im Stillen oder in Gemeinschaft zu beten. Sie suchen den Kontakt zu Gott, zu Gott, der nicht alle Wünsche erfüllt, sondern unser Schöpfer ist, der unser Leben verantwortet, uns liebt und unser Wachstum und Wohlergehen an Körper, Seele und Geist möchte.

Sie wissen, wie wichtig gemeinsames Singen für unsere Seele ist, egal ob man singen kann oder nicht.

Sie leiden unter der Reduzierung menschlicher Kontakte auf Telefon und Internet. Wir Menschen wurden nicht als Einzelgänger geboren, sondern brauchen die Gemeinschaft mit anderen Menschen.

Im Gottesdienst am Sonntag um 10.30 Uhr erwarten Sie:

  • freundliche Menschen, die Sie gern auch persönlich begrüßen und mit ihnen ins Gespräch kommen. Ab 9.30 Uhr sind die Ersten da. Auch nach dem Ende des Gottesdienstes verabschieden sie sich gern nicht nur bei der Pastorin oder dem Pastor, sondern auch untereinander. Es ist Gelegenheit, Kontakt zu knüpfen, Anliegen vorzubringen oder einfach noch etwas auf dem Hof zu schwatzen.

  • Es ertönt Orgelmusik. Das Instrument ist zwar klein, aber zum Mitsingen und einstimmen auf eine feierliche Stunde reicht es aus.

  • In Gebeten und biblischen Texten und deren Erklärung in der Predigt wird Hoffnung vermittelt, werden unsere Gefühle angesprochen, ohne unseren Verstand abzustellen. Ein Spiegel wird uns vorgehalten.

  • Durch Jesus, den Juden aus Nazareth, und die biblischen Texte aus einer mehr als 1000jährigen Geschichte ist uns das jüdische Volk sehr nahe.

  • Zu Höhepunkten des Jahres wie Heiligabend und beim Sommerfest stellen Kinder- und Jugendliche der Gemeinde Szenen aus der Bibel dar.

  • Beim Heiligen Abendmahl, beim Essen des Brotes und Trinken aus dem Kelch, spüren wir, dass es um uns Menschen in unserer Ganzheit geht, um Gesundheit an Seele, Körper und Geist. Wir feiern es einmal im Monat und an Feiertagen. Dabei wird Traubensaft gereicht.


„Gebrauchsanweisung für den Gottesdienst“
  • Die Pastorin / der Pastor kommen in der Regel erst kurz vor dem Gottesdienst, da sie/er um 9 Uhr einen Gottesdienst in der Dorfkirche Marzahn hatten. Alle anderen sind Besucher, wie Sie selbst. Ehrenamtliche beteiligen sich als Küster oder Lektoren an der Vorbereitung und Durchführung des Gottesdienstes.
    Ihre Hinweise sind zu beachten.

  • Am Eingang des Kirchraums stehen die Gesangbücher und es liegt ein Faltblatt über den Ablauf des Gottesdienstes aus. Dieses enthält die Texte, die im Gottesdienst auswendig gesprochen oder gesungen werden. Die Zahlen an der Wand sind die Nummern der Lieder, die im Gottesdienst gesungen werden.

  • Bitte achten Sie auf die Atmosphäre und stören sie diese nicht durch unangemessenes Verhalten. Wenn die Orgel anfängt zu spielen, fängt der Gottesdienst an. Wer dann noch redet, wird als Störenfried angesehen.

  • Menschen aller Altersgruppen sind willkommen, auch Kinder ! Für sie liegt in der ersten Reihe eine Decke und Malzeug bereit, dass ausgebreitet werden darf.

  • Am 1. Sonntag im Monat findet in der Regel die Kinderkirche statt. Die Kinder werden zu Beginn des Gottesdienstes begrüßt und haben dann ihren eigenen Gottesdienst in einem Nebenraum.

  • Nach der Predigt und am Ende des Gottesdienstes wird eine "Kollekte" gesammelt, d.h. Geld für den im Gottesdienst genannten Zweck. Wir zeigen damit, dass wir nicht nur christlich reden, sondern auch im Sinne Jesu handeln wollen und bereit sind, mit anderen zu teilen bzw. Arbeiten zu unterstützen, die im Sinne der Gemeinschaft sind. Die Sammlung im Gottesdienst geschieht für überregionale Zwecke, am Ausgang wird für unsere eigene Gemeinde gesammelt.

  • Während des Gottesdienstes erheben wir uns zu Gebeten und beim Lesen des Evangeliums. Wem das Aufstehen zu schwer fällt, darf auch getrost sitzen bleiben.

  • Das Gemeindezentrum ist rollstuhlgerecht. Eine Behindertentoilette ist gegenüber der Garderobe zwischen den beiden anderen Toiletten. Auch während des Gottesdienstes dürfen diese benutzt werden.

  • Im Kirchraum ist eine Hörschleife verlegt. Bei Bedarf bitte erkundigen!

  • Bitte hinterlassen Sie in den Gesangbüchern keine Papierschnipsel als Lesezeichen.

  • Das Fotografieren ist in unserem Gottesdienst nicht gestattet. Bei Taufen oder Konfirmationen darf einer der beteiligten Familien für alle eine Videoaufnahme machen.

  • Bei der Feier des Heiligen Abendmahls sind auch Kinder willkommen, wenn sie in Begleitung ihrer Eltern sind und diese ihnen die Bedeutung erklären. Auch Gläubige anderer Konfessionen sind eingeladen, wie alle, die „mit Christus leben wollen“.


Unser Kirchraum
  • Wie ein Zelt ist der Kirchraum gebaut, das vorn durch das als Dreieck gestaltete Fenster den Blick zum Himmel lenkt.

  • Stille erwartet Sie, die Möglichkeit zum Gebet, zum Anzünden von Kerzen.

  • Zum Lesen oder handschriftlichen Abschreiben der Heiligen Schrift oder Aufschlagen des Gesangbuches.
  • Die Fenster lassen viel Licht herein. Das Grün rings um das Zentrum und auf den Fensterbänken belebt den Raum.

  • Die Altarwand ist mit einem metallenen Kreuz und zwei Menschen aus Stein von Wieland Schmiedel gestaltet. Sie zeigt, dass hier ein Ort ist, an dem die Last des Lebens ausgesprochen werden darf und zugleich Wege gesucht werden, sich dagegen aufzubäumen.

Die Altarwand



  • Das Taufbecken steht in der Mitte des Raumes. Es stellt die Taufe Jesu durch Johannes am Jordan dar und weist auf unseren Ort nach der Taufe hin:
    mitten in der Gemeinde.

Das Taufbecken




Hier nun noch einige konkretere Informationen:

 

Die Hörschleife

Unser Kirchraum ist mit einer Hörschleife ausgestattet. Um sie zu nutzen müssen Schwerhörige ihr Hörgerät auf "Telefon" umstellen oder sich bei uns einen Kopfhörer ausleihen.



Kinder im Gottesdienst

Die Kinder gehen vor der Predigt zu ihrem eigenen Gottesdienst.
 
Am letzten Sonntag im Monat feiern wir einen Gottesdienst für alle Altersgruppen. Zu den Familiengottesdiensten finden Sie unter dem entsprechenden Button mehr.

Für Kleinkinder liegt eine Decke und Malzeug bereit, das vorn im Altarraum ausgebreitet wird. Eltern mit Kindern können auch den gegenüberliegende Achteckraum nutzen, wo gemalt und gespielt werden und der Gottesdienst über einen Lautsprecher mitverfolget werden kann.
 
In der Toilette für Behinderte ist ein Wickeltisch für die Kleinsten zu finden.



Rollstuhlfahrer

Unser Zentrum ist stufenfrei zu erreichen. Eine Behindertentoilette ist vorhanden.
Am 1. Sonntag im Monat holen wir die Senioren und Seniorinnen aus dem benachbarten Pflegeheim ab.




Ökumenische Gottesdienste

Zu Himmelfahrt findet um 10.00 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst auf dem Ahrensfelder Berg statt.

Pfingstmontag folgt ein weiterer ökumenischer Gottesdienst um 10 Uhr bei wechselndem Ort in einer der beteiligten Gemeinden.