„Mach die Tür auf,
sie ist nur angelehnt!“



Brauchen Sie ?
  • Vertrauen in die Zukunft
  • das Gefühl geliebt und gebraucht zu werden
  • Gemeinschaft mit anderen Menschen
  • ab und zu einen „Spiegel“, der ihnen vorgehalten wird



Suchen Sie ?
  • einen Ort, um Kraft zu tanken
  • die Möglichkeit, seelischen Ballast abzulegen
  • einen stillen Raum zum Gebet und zur Meditation
  • Orientierung anhand von Auslegung biblischer Texte



Haben Sie genug ?
  • von sozialer Kälte
  • von der Anonymität der Großstadt
  • von der Unruhe des Alltags
  • von „Geiz ist geil“ - Sprüchen
  • von der Shopping-Ideologie, als sei der Mensch nur zum Konsumieren da
  • von Manipulation

Sie wissen, dass Rituale im Leben hilfreich sind. Die Struktur der Woche besteht aus sechs Arbeitstagen und einem Tag zum Ausruhen, Nachdenken, Erholen und Feiern. Dadurch können wir mit unseren Kräften richtig haushalten und sie regenerieren.

Sie scheuen sich nicht im Stillen oder in Gemeinschaft zu beten. Sie suchen den Kontakt zu Gott, zu Gott, der nicht alle Wünsche erfüllt, sondern unser Schöpfer ist, der unser Leben verantwortet, uns liebt und unser Wachstum und Wohlergehen an Körper, Seele und Geist möchte.

Sie wissen, wie wichtig gemeinsames Singen für unsere Seele ist, egal ob man singen kann oder nicht.

Sie leiden unter der Reduzierung menschlicher Kontakte auf Telefon und Internet. Wir Menschen wurden nicht als Einzelgänger geboren, sondern brauchen die Gemeinschaft mit anderen Menschen.

Im Gottesdienst am Sonntag um 10.30 Uhr erwarten Sie:

  • freundliche Menschen, die Sie gern auch persönlich begrüßen und mit ihnen ins Gespräch kommen. Ab 9.30 Uhr sind die Ersten da. Auch nach dem Ende des Gottesdienstes verabschieden sie sich gern nicht nur bei der Pastorin oder dem Pastor, sondern auch untereinander. Es ist Gelegenheit, Kontakt zu knüpfen, Anliegen vorzubringen oder einfach noch etwas auf dem Hof zu schwatzen.

  • Es ertönt Orgelmusik. Das Instrument ist zwar klein, aber zum Mitsingen und einstimmen auf eine feierliche Stunde reicht es aus.

  • In Gebeten und biblischen Texten und deren Erklärung in der Predigt wird Hoffnung vermittelt, werden unsere Gefühle angesprochen, ohne unseren Verstand abzustellen. Ein Spiegel wird uns vorgehalten.

  • Durch Jesus, den Juden aus Nazareth, und die biblischen Texte aus einer mehr als 1000jährigen Geschichte ist uns das jüdische Volk sehr nahe.

  • Zu Höhepunkten des Jahres wie Heiligabend und beim Sommerfest stellen Kinder- und Jugendliche der Gemeinde Szenen aus der Bibel dar.

  • Beim Heiligen Abendmahl, beim Essen des Brotes und Trinken aus dem Kelch, spüren wir, dass es um uns Menschen in unserer Ganzheit geht, um Gesundheit an Seele, Körper und Geist. Wir feiern es einmal im Monat und an Feiertagen. Dabei wird Traubensaft gereicht.