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Seelsorge - das heißt:
die Sorge um die Seele des anderen



gewebten Teppich mit zwei aufgestickten Figuren



So hat es Ruth Schottstädt auf diesem gewebten Bild in unserem Foyer dargestellt:
Zwei Menschen gehen aufeinander zu. Sie sind einander nicht gleichgültig.

Seelsorger sind Menschen, die den beruflichen Auftrag haben, sich um die Seele anderer zu sorgen.

Sie stehen unter dem Schutz der staatlichen Gesetze und haben das Recht und die Pflicht über das, was sie in einem seelsorgerlichen Gespräch gehört haben, zu schweigen.

Jeder kann dieses Angebot, einmal über alles zu reden, was das Herz belastet, in Anspruch nehmen. Kirchenmitgliedschaft oder Christ zu sein ist keine Vorbedingung.

Verabreden Sie einen persönlichen Termin mit unseren Seelsorgerinnen:

Pastorin Dr. Katharina Dang
Tel.: 030 - 93 10 145
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Ordinierte Gemeindepädagogin Swetlana Bossauer
Tel.: 030 - 92 37 49 16
e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Zur Seelsorge gehört auch die Möglichkeit der Beichte:
Ich darf meine Schuld aussprechen und der/die SeelsorgerIn darf mir im Auftrag Jesu Christi die Vergebung Gottes persönlich zusprechen.

Am 3. Sonntag im Monat sprechen wir alle zusammen ein Beichtgebet in allgemeiner Form und empfangen die Zusage der Vergebung unserer Schuld.


Zum Gespräch mit einem Seelsorger/einer Seelsorgerin:

 

Zum Gespräch mit einem Seelsorger/einer Seelsorgerin:

Wenn ich jemanden aufsuche, der sich um meine Seele sorgt, werde ich erwarten, dass er mir geduldig zuhört, mir aber auch sagt, wo ich möglicherweise nicht alle Aspekte eines Problems beachtet, mich selbst über- oder unterschätzt oder gar verrannt habe.

Ein evangelischer Seelsorger ist kein Psychologe und hat keine tiefgehende psychologische Ausbildung. 

Er hat Theologie studiert, d.h. im Wesentlichen ein spezielles Literatur- und Geschichtsstudium absolviert.

Immer noch, nach fast 2000 Jahren beschäftigen wir uns darin mit der Bibel, diesem Buch aus 66 einzelnen Schriften. Heilig sind sie für uns, denn sie haben in ihrer Gesamtheit und als Einzelne
Menschen  aller Jahrhunderte immer wieder Kraft für ihren Alltag geschenkt.

Zuerst wird mir in der Bibel zugesichert und deutlich gemacht, dass ich als Mensch von Gott gewollt und gewünscht und kein Produkt des Zufalls oder gar eines Fehltritts bin. "Ich bin ein Ebenbild Gottes", wird uns schon auf der ersten Seite der Heiligen Schrift gesagt. "Er liebt mich so, dass er bereit ist, dafür alles zu geben", wird mir in den Schriften des Neuen Testaments deutlich gemacht. Wie kann ich mich dann wertlos fühlen oder als wertlos von anderen behandelt werden?

Wenn ich so kostbar und wertvoll bin, hat dies Folgen.

Wenn ich als Mensch wertvoll bin, dann ist es auch jeder andere.

Auch das hat Folgen.

Wir können nicht mehr in einer Weise miteinander umgehen, in der wir den unendlichen Wert des anderen nicht anerkennen.

Aufgrund dieses Grundverständnisses des Menschen können wir als Theologen Seelsorger sein.
Dazu kommt der Reichtum an Erfahrungen, die in einer mehr als eintausendjährigen Geschichte durch unzählige Menschen beim Schreiben und Überliefern der biblischen Schriften in dieses Buch, in die Heilige Schrift, eingeflossen sind.

Obwohl das rund zwei- bis dreitausend Jahre her ist, sprechen diese Schriften immer noch unsere Probleme an. Denn wir Menschen sind auch vor 3000 Jahren schon dieselben gewesen wie heute. Nur wurde in der Bibel damit offener, aufrichtiger und toleranter umgegangen, als wir es normalerweise tun.

Nicht zuletzt vertrauen wir als Seelsorger darauf, dass es eine über uns Menschen stehende Kraft, Weisheit und Liebe, nämlich Gott gibt. Mit unserem menschlichen Verstand können wir dies zwar erahnen, aber nicht begreifen. So vertrauen wir darauf, dass auch in unserem Leben Wendungen möglich sind, die wir nie für möglich gehalten hätten.

Dieses Grundvertrauen ins Leben, das wir Glauben nennen, kann denen, die mit uns das Gespräch suchen, durchaus Mut machen, selbst auch Vertrauen aufzubauen und zuzulassen.

So gibt es mehrere Lebenssituationen, in denen wir als Seelsorger heute besonders gefragt sind:


Zur Begleitung von Trauernden:

 

Begleitung von Trauernden:

Wir führen Gespräche mit Trauernden und Hinterbliebenen anläßlich des Todes eines Angehörigen. Auf Wunsch leiten wir die Bestattungsfeier und sprechen von Hoffnung angesichts einer normalerweise hoffnungslosen Situation. Wir bezeugen die Auferstehung Jesu Christi und und verkündigen den Trauernden aufgrund des eigenen Glauben die Hoffnung daran, dass wir Menschen mit ihm leben werden.


Zur Begleitung von Sterbenden:

 

Begleitung von Sterbenden:

Auf Wunsch besuchen wir Menschen, die im Sterben liegen:
zu Hause, im Krankenhaus oder im Hospiz. Wenn es nicht mehr möglich ist, miteinander zu reden, singen wir Lieder, die vom ewigen Leben handeln und den Sterbenden durchaus noch erreichen können. Wir beten für ihn oder mit ihm und sprechen über ihn den Segen.


Zum Besuch bei Kranken:

 

Besuch bei Kranken

Menschen, die uns bekannt sind und von deren Erkrankung wir erfahren, besuchen wir zu Hause oder im Krankenhaus, wenn es gewünscht wird.

In den Krankenhäusern kann außerdem nach einem Seelsorger verlangt werden. Unter folgender Adresse sind die evangelischen Krankenhausseelsorger in unserem Kirchenkreis zu erfahren:

www.kklios.de


Zum Besuch bei Gefangenen:

 

Besuch bei Gefangenen

Auf Wunsch besuchen wir Gefangene in den Berliner Gefängnissen. Dafür benötigt wird aber der Antrag des Gefangenen. Außerdem hat der Gefangene die Möglichkeit, im Gefängnis einen Antrag zu stellen, einen Gefängnisseelsorger zu sprechen und den Gottesdienst im Gefängnis zu besuchen.



Zum Besuch bei plötzlichen Notfällen:

 

Besuch bei plötzlichen Notfällen

Immer wieder einmal werden wir über die Einsatzkräfte der Feuerwehr oder der Polizei zu Menschen gerufen, die angesichts von plötzlichen Unglücksfällen am Ende ihrer Kräfte sind und nach einem Seelsorger verlangen. Es handelt sich dabei z.B. um den plötzlichen Tod eines Angehörigen, Suizid eines Angehörigen, um plötzlichen Kindestod, um tödliche Unfälle, traumatische Erlebnisse und ähnliches.

Ein Notfallseelsorger kann auch von den Betroffenen selbst angefordert werden.

Nähere Informationen unter: www.notfallseelsorge-berlin.de


Zum Besuch bei Geburtstagen und  Ehejubiläen

 

Geburtstage und  Ehejubiläen

Aber nicht nur in den schweren Situationen des Lebens werden Seelsorger angefragt. Auch bei freudigen Ereignissen und bei Festen werden Seelsorger angefragt, um den eigenen Gefühlen Worte zu verleihen, um  bei  Festen einen feierlichen bzw. fröhlichen Gottesdienst oder eine Andacht zu gestalten oder im Kleinen die Freude und Dankbarkeit zu teilen, ein Gebet zu sprechen und den Segen zu empfangen sowie ein Lied anzustimmen.


Zur Telefonseelsorge:

 

Telefonseelsorge

Zu Zeiten, in denen Sie uns in der Gemeinde nicht erreichen oder ansprechen möchten, ist die kirchliche Telefonseelsorge gebührenfrei und rund um die Uhr erreichbar unter der Telefonnummer: 0800 1110 222

Näheres dazu unter : www.telefonseelsorge-berlin-brandenburg.de


Für Kinder und Jugendliche gibt es montags bis freitags von 15 - 19 Uhr das Kinder- und Jugendtelefon ebenfalls kostenlos unter der Telefonnummer.: 0800 1110 333.


 

Weitere zentrale Seelsorgedienste unserer Kirche finden sie unter: www.ekbo.de