Auf unserem Kreiskirchentag am 22. September 2013 stellten wir wie auch die anderen Gemeinden unsere Gemeinde mt  2 Plakaten vor, die jetzt im Foyer unseres Gemeindezentrums aushängen:
 
Unsere Plakat - in der Ecke
 
 
 

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Predigt anlässlich des ökumenischen Gottesdienstes zu den Interkulturellen Tagen Marzahn-Hellersdorf
am 21. September 2013

von Pater Jilson Mathew Kakkattupilly  V.C. 
(Exercitienzentrum der Göttlichen Barmherzigkeit für die Re-Evangelisation St. Clemens in der Stresemannstr. 66, 10963 Berlin)
über den Anfang des Buches Rut 1,1 - 19:

 

 

Liebe Freunde in Christus,

 

ich danke euch allen und besonders Pastorin Dang für diese herzliche Einladung zu euch. Ich bin noch recht neu in Deutschland und in der deutschen Kultur und alles, was ich hier sage, sind die Reflektionen eines Studenten.

 

Ich habe mich selber gefragt, warum ich heute hier bin. Überraschenderweise folgte dieser Frage eine zweite Frage. Warum bin ich überhaupt in Deutschland? Wandle ich hinter etwas und jemandem her? Da… an diesem Punkt höre ich Rut laut zu Noomi, ihrer Schwiegermutter sprechen. „Dränge mich nicht, dich zu verlassen und umzukehren! Wohin du gehst, dahin gehe auch ich und wo du bleibst, da bleibe auch ich. Dein Volk ist mein Volk und dein Gott ist mein Gott“ (Rut 1,16). Rut besteht auf der Möglichkeit, einem Bund und einer Familie zu folgen, mit der sie in einer treuen Beziehung ist. Wir wissen alle, dass sich in der Bibel vor dem Buch Rut das Buch der Richter befindet. Das Buch der Richter endet mit einer Darstellung von Konflikten zwischen den verschiedenen Stämmen. Das Buch Rut hingegen zeigt uns das erstaunliche Bild einer Frau, die sämtliche Barrieren von Stammeszugehörigkeit und ethnischen Tabus überwindet und einen Sieg der Liebe, Treue und Zugehörigkeit begründet. Rut wählt dabei das Leben einer Fremden in einem fremden Land. Sie entscheidet sich, alles zu verlassen, was ihr bekannt war und geht an einen Ort, an dem sie noch nie war, ohne Garantie auf Sicherheit. Eine kinderlose Witwe im antiken Israel musste sich auf die Freundlichkeit ihrer Nächsten verlassen. Im späteren Teil dieser Erzählung verlässt sich Noomi auf Rut und Rut muss sich auf die Akzeptanz von Fremden verlassen.

 

Liebe Freunde,

 

ich komme aus einer Gemeinde in Berlin, St. Clemens, die täglich von Hunderten von Menschen besucht wird. Der Großteil dieser Menschen sind Migranten. Oftmals habe ich gedacht, dass Menschen mit Aussicht auf bessere Arbeitsverhältnisse und höhere Lebensstandards nach Deutschland migrieren. Ich habe aber auch schon Menschen getroffen, die ihre Arbeit und Sicherheit verloren haben, auf Grund ihrer Liebe und ihres Vertrauens in diese Stadt.Was bedeutet das? Jede Auswanderung birgt eine Geschichte der Liebe und des Opfers. Es gibt in dieser Stadt noch hunderte Männer und Frauen, die auf der Suche nach einem Platz im Herzen dieser Stadt sind. Viele warten darauf, dass Berlin ihnen sagt: „Du bist mein Kind“.

 

Aber es ist wichtig zu wissen, wie wir das Herz der neuen Welt gewinnen können, in die wir eingepflanzt wurden. Nicht nur durch Nehmen, sondern vor allem durch Geben. Lasst mich euch eine Geschichte von einem wundervollen Missionar erzählen. Er kam vor über einhundert Jahren aus Deutschland in mein Heimatland.

 

Ich komme aus einer kleinen Region in Südindien, sie heißt „Kerala“. Wir lieben unsere Sprache und sind sehr stolz auf sie. Wenn wir an unsere Sprache denken, denken wir auch an einen lieben deutschen Mann namens Hermann Gundert. Rev. Dr. Hermann Gundert wurde in Stuttgart geboren und war ein protestantischer Missionar, Gelehrter und Sprachwissenschaftler. Er war auch der Großvater des deutschen Schriftstellers Hermann Hesse. Er war der erste, der ein Wörter- und Grammatikbuch für Malyalam (meine Muttersprache) auf Englisch geschrieben hat. Er hat ebenfalls die Bibel für uns übersetzt. Warum hat er das getan? Er wollte uns damit zeigen, dass er uns liebt. Hermann Gundert lebt immer noch in unseren Herzen, weil er uns seine Liebe in unserer Muttersprache überbracht hat. Um uns zu sagen, dass er uns liebt, hat er so gut, wie er konnte, unsere Sprache erlernt, so dass keiner von uns seine Liebe nicht verstehen konnte. Er hat wenig von uns erhalten und uns überreich beschenkt. Er ist kein Deutscher mehr, sondern mehr Inder, als jeder gebürtige Inder. Hallelujah!!

 

Liebe Freunde,

 

diese Kultur wird uns in ihr Herz schließen, wenn wir beginnen, das Lebensmodell von Rut zu leben. In ihrer Tapferkeit hat sie die Israeliten mit Treue und Ehrlichkeit überrascht. Die Herrscher des Landes haben so Wohlgefallen an ihr gefunden. Wir unterscheiden uns vielleicht voneinander in Hautfarbe, Bildung, finanzieller Lage oder Kulturerbe. Aber es gibt viele andere Bereiche, in denen alle Menschen die gleiche Sprache sprechen. Der Schmerz eines verlorenen Kindes ist für alle Mütter in allen Kulturen der gleiche. Die gleiche Wirkung hat auch Hoffnungslosigkeit oder die Freude über die Geburt eines Kindes. Und der Duft der Liebe ist universell. Diese Gefühle sind ewig und jedem bekannt. Rut hat sich auf die allbekannten Qualitäten wie Liebe, Treue und Opferbereitschaft konzentriert und hat so in einem fremden Land die Menschen überrascht. Lasst uns Marzahn, die Stadt Berlin und ganz Deutschland mit unserer Liebe, Treue und Opferbereitschaft überraschen. Und lasst uns so einer Kultur der Ewigkeit anschließen, so dass alles, was wir haben…… ein Segen für uns in diesem Land sein wird.   

                                                                                                                           Amen.

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Im Anschluss an den Gottesdienst fand eine Podiumsdiskussion zum Thema "Migrationshintergrund - was ist das ?" statt.

Podiumsdiskussion am 21.9.2013

Mehr davon erfahren Sie in der Zeitung "Die mündige Gemeinde", herausgegeben vom Gemeindebund in der EKBO, S. 11.

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Besuch im Arche-Schaugarten in Papenbruch am 18. Juli 2013 als Vorhut für einen Besuch im nächsten Jahr

 Wegweiser im Schaugarten Papenbruch

Unterwegs, bei der Aurofahrt,  entstand folgendes Resumé von Irma L.:

Wir waren unterwegs mit unserer Pastorin,
die Autobahn gesperrt, wir fahren rundherum.
Wie schön ist unsre Stadt! Das haben wir gesehen.
Der Wald am Straßenrand gebadet im Hellgrün.

Der Bibelgarten mit der Weinrebe 

Wie wunderschön ist dieser Garten.
Die Pflanzen wachsen. Blütenpracht
so ungezwungen, friedlich einfach
und so harmonisch durchgedacht.

Lavendel

Wir wurden herzlich aufgenommen,
versorgt mit Essen, rumgeführt.
Die Esel haben wir gesehen, die Pferde,
Schafe, das war gut!

Der Esel -  mit dem Kreuzzeichen auf dem Rücken

Die Sonne schien: Kaiserwetter, - hat mitgespielt.
Wir danken, HERR, für jede Stunde, jedes Treffen
für Heute, Morgen und noch mehr!

Rosen halten die Waschbären fern

 Behutsam müssen wir umgehen
- mit Menschen, Pflanzen, Tieren, -
zurück bekommt man das,
was man selbst gegeben hat.

Der Weg durch das Moor 

Oase in der Wüste
ist unsre liebe Erde
im ganzen Universum.
Eine zweite gibt es nicht.
Bewahre es und schätze
das runde blaue Wunder.
Die Schöpfung - Gottes Gnade
ist unser Planet.

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Das Sommerfest am 9. Juni 2013

war gemeinsam mit der Kirchengemeinde Marzahn
in der Dorfkirche Alt-Marzahn
Ablauf:
10.00 Familiengottesdienst mit dem Musical "Ein Platz im Himmel"
11.30 Kutschfahrt für die Kinder
12.00 Mittagessen - Suppe - Grill- - kalte Getränke
Dann konnten folgende Angebote genutzt werden:
Stände mit Keramik und Büchern
Basteln, Schminken, Bewegungsspiele, Gesprächsrunde und Filme aus dem Gemeindeleben
14.00 Kafeetrinken und Posaunenklänge
15.00 Line-Dance
15.30 Quizauflösung
16.00 Konzert der Ökumenischen Kantorei

 


 

Zum ersten Mal begingen wir in ökumenischer Gemeinschaft mit den anderen Gemeinden Marzahns den

 

Weißen Sonntag
am 7. April 2013 - 15 Uhr in den Gärten der Welt

 

neben dem „Christlichen Garten“ auf der Wiese, auf der schon Stühle auf uns warteten..

 

Stühle auf der Wiese

 

Dank der Genehmigung der Geschäftsführung der Grün Berlin GmbH war es uns möglich, dazu zusammen mit den anderen christlichen Gemeinden Marzahns einzuladen.
Damit wir uns gegenseitig erkennen konnten, zogen wir etwas Weißes an oder banden ein weißes Tuch um!

 

Der Posaunenchor

 

Wir machten dort nichts anderes, als drei Oster Lieder zu singen. Der Marzahner Posaunenchor beleitete unseren Gesang. Wir begrüßten uns mit dem Friedensgruß, beteten das Vaterunser, empfingen den Segen Gottes und freuten uns über alle, die gekommen waren; viele Bekannte und Freunde aus den anderen Gemeinden und sogar die Presse.

 

sitzende Besucher mit Frau Dr. Dang

 

mim Kreis sitzende Besucher

 


 

Beim Frühgottesdienst am Ostermorgen, dem 31. März 2013 um 6 Uhr in der Dorfkirche Ahrensfelde war es dank der Zeitumstellung noch dunkel.

 

Wir spielten die Ostergeschichte nach dem 16. Kapitel des Markusevangeliums.

 

Wir spielen die Frauen beim Einkaufen der Salbe

 

Dann standen wir erstmalig draußen auf dem Friedhof mit dem Osterlicht und beim Singen der Osterlieder zum Klang der Posaunen im Schnee.

 

Posaunenchor im Schnee

 


 

Am Sonntag, dem 17. März 2013
wurde unserer Gemeindepädagogin Swetlana Bossauer

 

in die (1.) Pfarrstelle unseres Sprengels Marzahn durch unseren Superintendent H.-G. Furian eingeführt.

 

Gruppenfoto Einführung

 

Im Anschluss daran waren wir noch bis zum Abend bei Kaffee und Kuchen in fröhlicher Runde zusammen.

 

Geschenk für Fr. Bossauer

 


 

Am Sonnabend, dem 2. Februar 2013

feierten wir mit einem Konzert um 16 Uhr und einem anschließendem Empfang
das 30jährige Bestehen unserer Kirchengemeinde
und den 15. Geburtstag unseres Fördervereins "ZusammenLEBEN" e.V..
Es sang für uns der Hellersdorfer Kinder- und Jugendchor unter der Leitung von Klaus Kühlung.
Das war ein ganz besonderes Geburtstagsgeschenk für uns!