Im Gemeindeblatt für Mai bis Juli 2019
wird eine neue
Webseite unter der Adresse
www.kirchengemeinde-marzahn-nord.de angekündigt,
die Ende Mai online gestellt werden soll.
Deshalb wird diese Webseite nicht mehr aktualisiert und ist nur noch ein Zeugnis der Geschichte der Gemeinde in den Jahren 2010 bis April 2019.

Bitte beachten Sie auch die Änderung der Mail-Adressen!

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Pfarrerin Ute Pfeiffer hat Ihren Dienst in unserer Gemeinde zum 30. April 2019 beendet und wurde im Ostersonntagsgottesdienst herzlich verabschiedet. Ein Gruß an die Gemeinde steht im Gemeindeblatt für Mai bis Juli 2018. Darin heißt es u.a.:

"Es waren nur vier Monate in Ihrer Region, in denen ich überwiegend in der Gemeinde Marzahn/Nord tätig war, aber auch punktuell in Marzahn. Vier Monate, in denen ich viel erlebt habe. Vor allem habe ich liebe Menschen kennengelernt, die sich Gott und ihrer Gemeinde tief verbunden wissen und sich mit viel Herzblut einbringen.  Die Begegnungen mit Ihnen und Euch waren sehr bereichernd für mich, bei Gottesdiensten, im Bibel-oder im Seniorenkreis, im seelsorgerlichen Kontext, bei Amtshandlungen und zu anderen Gelegenheiten: Sie sind es, die mir Mut machen, an eine Zukunft der evangelischen Kirche in Marzahn zu glauben.
Auch im Bibelgarten-Café in Marzahn/Nord habe ich mit den Ehrenamtlichen und Gästen schöne Stunden erlebt - und viel gelacht. Auch manches Problem haben wir gemeinsam meistern können. Ich danke Ihnen, den Mitgliedern der Gemeinden, und auch den Haupt- und Ehrenamtlichen für die Unterstützung meiner Arbeit.

Und meiner Person! Es gab für mich auch Schweres in diesen letzten Monaten, ohne Frage. Vor allem ist die grundlegende Umbruchsituation in der Gemeinde Marzahn/Nord zu nennen. Ich werde auch weiterhin um die Hilfe unseres Herrn für die Region Marzahn beten, und ermutige auch Sie, dies anhaltend zu tun. Denn in der Heiligen Schrift heißt es: "Der Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist." Jak. 5,16.

Gott segne Sie!              Ihre Pfarrerin Ute Pfeiffer

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Ab November 2018

beginnen laut eines Beschlusses unseres Gemeindekirchenrates probeweise bis Mai 2019

unser Gottesdienste

um 11:00 Uhr.

Dies geschieht auf Wunsch der Gemeinde Marzahn,
damit die Gottesdienste in der Dorfkirche nun um 9:30 Uhr beginnen können.

 

 

 

Zum 3. Mal
haben wir einen Kalender erstellt, der die Vorbereitung auf

das Jubiläumsjahr 2030
für unsere Gemeindeglieder und Interessierte dient.

Er kann im Gemeindebüro bestellt werden.
> Hier zur Voransicht.

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Auf Beschluss unseres Gemeindekirchenrates vom 05. April 2017
veröffentlichen wir hier als Mitglied des Gemeindebundes in der EKBO
die

Thesen der Gemeindebünde der EKD
zum Sonntag  Judica, dem 2. April 2017

 

1.

 Als Kirche der Reformation vertrauen wir auf Gottes Gerechtigkeit, in der er uns annimmt, befreit und ermächtigt, uns für ein Leben in gerechten Verhältnissen einzusetzen.

 

2.

 

Als Kirche der Reformation müssen wir uns zuerst selbst von Jesu Person und Botschaft her hinterfragen und erneuern lassen. Kirche der Reformation ist immer eine stets neu zu reformierende Kirche.

 

3.

 

Die notwendige Reformation der Kirche geht in die falsche Richtung, wenn sie in erster Linie um ihre Selbsterhaltung besorgt ist.

Wir erkennen diese falsche Ausrichtung in den Reformideen der EKD, die in den Landeskirchen zentralistisch umgesetzt werden durch:

  • die finanzielle Schwächung der Ortsgemeinden trotz steigender Kirchensteuer-Einnahmen;

  • die Streichung und Reduzierung von Pfarrstellen;

  • die Fusionierung von Gemeinden zu anonymen Pfarrverbänden;

  • den Aufbau von zentralen „Service-Stellen“;

  • die Ausweitung von Verwaltungsbehörden mit immer größerer Kontrollfunktion;

  • die zunehmende Hierarchisierung kirchlicher Ämter;

  • die Durchsetzung eines verfehlten, unevangelischen Kirchenverständnisses, das Gemeinden nur noch als „Filialen“ einer sie dirigierenden Großorganisation versteht.

 4.

 

Solche Maßnahmen verfehlen den Auftrag der Kirche, Freiheit, Gleichheit und Solidarität als Gemeinschaft der Glaubenden zu realisieren und in der Gesellschaft für ein Leben in gerechten Verhältnissen und Beziehungen einzutreten.

 

5.

 

Wir fordern die leitenden Organe unserer Kirche auf, sich neu auf ihren Auftrag zu besinnen und die Eigenständigkeit und Selbstverantwortlichkeit der Gemeinden zu stärken, damit sie diesen Auftrag in ihrem Umfeld verwirklichen können.

Die Gemeinden und Mitarbeitenden der Kirche fordern wir auf, sich zu verbünden, den falschen Reformbemühungen Widerstand entgegenzusetzen und ihre Kirchenleitung im Sinne des Auftrags der Kirche in die Pflicht zu nehmen.